Ausstellung des berühmten chinesischen Künstlers, Bildhauer und Malers BAI YI im Kunstnetz Wien

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Ausstellung des berühmten chinesischen Künstlers, Bildhauer und Malers BAI YI im Kunstnetz Wien

Das Kunstnetz Wien hat am 9.5.2017 zur Vernissage des in China berühmten chinesischen Künstlers, Bildhauers und Malers BAI YI geladen, welcher seine Bilder, Porzellanmalereien und Kalligraphien zum ersten Mal in Österreich präsentiert hat.

Die chinesischen Malereien und ein Teil der Kalligraphien nahmen die gesamte Ausstellungsfläche im Lokal 2 ein, die restlichen Kalligraphien wurden zusätzlich an einer Wand im Lokal 1 präsentiert. Die wertvollen und für uns in ihrer Art sehr ungewöhnlichen Porzellanmalereien waren besonderer Highlight dieser Ausstellung und wurden sehr publikumsnah auf Staffeleien ebenso im Lokal 1 präsentiert.

Die Vernissage wurde feierlich durch die Vizepräsidentin des Bundesrates, Frau KR Ingrid Winkler im Beisein des chinesischen Botschafter S.E. Li Xiaosi eröffnet. Etliche hochrangige Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Kultur im Publikum haben die Bedeutung dieser Ausstellung und des Künstlers entsprechend dokumentiert, es erfolgte ein Ankauf durch Dr. Helmuth Sohmen. Die Österreichisch – Chinesische Gesellschaft unter Präsident Dr. Heinz Fischer, Veranstalter und unser Kooperationspartner, wurde durch den Initiator der Ausstellung, Univ.-Prof. Dr. Gerd Kaminski, stellvertretender Präsident der ÖGCF, vertreten und in einer Ansprache die Bedeutung der Ausstellung für die Beziehungen Österreich – China hervorgehoben.
Auch das Rahmenprogramm war durch den Auftritt des Vienna Chinese Philharmonic Choir besonders gelungen, die vielen Gäste der Vernissage konnten sich danach an einem reichhaltigen chinesischen Buffet laben.

Die Veranstaltung ist auf große Resonanz gestoßen und war einer der Highlights des Ausstellungsjahres. Die Ausstellung von insgesamt 40 Werken war von 9.5.2017 bis 17.5.2017 in den Räumlichkeiten Lokal 1 und Lokal 2 der Galerie Kunstnetz Wien zu sehen.


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31.03.2017 – Vernissage von Kristof Brus mit live ART Painting Performance

Es war eine Vernissage der besonderer Art. Die Ausstellung von Kristof Brus wurde mit einer live ART Painting Performance begonnen. Während dieser Performance sind vor den Augen der Besucher live zwei großformatige Bilder entstanden. Brus hat diese Performances in den letzten Jahren unter anderem mehrmals in ABU DHABI gezeigt, wo sich seine abstrakten, großformatigen Bilder über besondere Anerkennung freuen. Vom Beginn seiner Karriere versuchte Brus, die Möglichkeiten der expressionistischen Kunst zu erweitern. Jedes Bild ist eine Explosion von Energie in Farben übersetzt. Er lädt den Betrachter ein, seine eigene Interpretation seiner Gemälde zu finden. Seine Bilder bevorzugen keine Aufhängerichtung und können von Zeit zu Zeit in alle Richtungen beliebig gedreht werden, um damit ein völlig neues visuelles Erlebnis zu schaffen.
Ausstellungsdauer: bis 21.04.2017


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Vernissage am Internationalen Frauentag im Kunstnetz Wien

INTERNATIONALER FRAUENTAG im Kunstnetz Wien

Das Kunstnetz Wien möchte mit dieser besonderen Vernissage den internationalen Frauentag mitfeiern und dieses Thema auch auf unseren Galerieflächen aufgreifen. Wir freuen uns, drei Künstlerinnen vorstellen zu dürfen – Malerinnen, die uns ihre Bilder mit “FRAUEN” in unterschiedlichem Licht präsentieren. Die Werke zeigen die Schönheit und die Stärke der selbstbewussten Frau aus dem realen Leben, unabhängig von Nationalität und sozialer Herkunft sowie Frauen aus Mythen und Sagen.
Ausstellende Künstlerinnen:

Bozena Kormout / Lokal 2 – Malerin      www.kormout.com
Ute Kaiserreiner / Lokal 3 – Malerin      www.utekaiserreiner.at
Marlene Schaumberger / Lokal 3 – Malerin   www.schule-des-sehens.at/schaumberger_marlene

Die Vernissage wird feierlich eröffnet, für alle Besucherinnen gibt es ein Glas Sekt, das Rahmenprogramm mit Musik und Buffet rundet die Veranstaltung ab. Der Eintritt ist frei!
Parallel sind die Werke der VereinskünstlerInnen Ewa-Joanna BLINOWSKI-PLCH, Brigitte LICHTENHOFER-WAGNER und Alfred MELCHERT zu sehen.Einführende Worte: Johann Blinowski-Plch

Vernissage: 08.03.2017 um 18:30
Die Ausstellung ist bis 22.03.2017 zu sehen

Location: Nahversorgungszentrum Kagran1 (K1),
Kagraner Platz 1, 1220 Wien,  Obergeschoss Lokal 2
(Station U1 – Kagraner Platz)


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Immer wieder WIKAM

Die WIKAM – Frühjahrsmesse, die in den letzten 20 Jahren im Wiener Künstlerhaus beheimatet war, findet jetzt im März ihre Fortsetzung im Palais Niederösterreich und im Palais Ferstel.

Wenn auch der gefühlte Schwerpunkt auf Antikem liegt, so bietet die WIKAM neben soliden Stücken der Klassischen Moderne auch genug Zeitgenössisches. Man soll nicht dem Irrtum erliegen, etablierte Verkaufsausstellungen brächten nur Altbewährtes. Weit daneben: es gibt erfrischend Neues aus dem Universum der Kunst.

Zu meinen persönlichen Entdeckungen zählt u.a. der aus der deutschen Graffiti-Szene stammende ZirO, der die Gesellschaft in seiner sozialkritischen und satirischen Art vor sich hertreibt und dabei punktgenau den Nerv trifft.

Ein Igor Oleinikov mit seinen fast surrealen Umgebungen (der Ausdruck „Landschaft“ wäre zu einschränkend) gehört schon seit geraumer Zeit zu den hier Bewunderten.

Ein ganz besonderer Fund waren die Bilder des bereits verstorbenen Peter Kodera: abstrahierte Darstellungen verwundener Körper, in einer Klarheit, die das Abstrakte konkret werden lässt – in subtil-genialer Farbgebung.

In einer Sonderausstellung wird dem Werk des Malers Heribert Mader zu seinem 80. Geburtstag gehuldigt. Ist man Monet-Bewunderer ohne über die finanziellen Mittel eines russischen Oligarchen zu verfügen, könnte man sich ein Bild von Mader überlegen. Dessen Darstellungen erreichen beinahe die Genialität des französischen Lichtkunst-Gottes, sind aber zweifellos erschwinglicher.

Und auch die Werke Josef Winklers kann ich guten Gewissens empfehlen. Als spätberufener Maler der Moderne setzt er auf kraftvolle Reduktion und baut dabei auf das fortgeschrittene Kunstverständnis des geneigten Betrachters.

Natürlich sind die bekannten und arrivierten Künstler – insbesondere auf nationaler Ebene – in großer Zahl vertreten. Wer sie sucht, wird nicht enttäuscht. Die WIKAM präsentiert sich insgesamt als Kunstmesse mit großem und breitgestreutem Sortiment.


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Vernissage Allison Bernadette Long im Kunstnetz Wien

Wir freuen uns, diese junge kanadische Künstlerin im Kunstnetz Wien zu begrüßen! Die zeitgenössischen Arbeiten zeigen einen kleinen Ausschnitt der Arbeiten von Allison, da sie einen Großteil in Kanada zurück gelassen hat, wo sie auch schon einige Ausstellungen gestalten konnte. Die Künstlerin ist eine kommunikative, aufgeschlossene und vor allem sehr herzliche Person und wird der Abend auch auf Grund ihrer Persönlichkeit sicher ein gelungener Event. Sie spricht mit ihren Werken alle Altersgruppen an und schreibt auch eigene Texte zu ihren Werken.

Weitere Info unter:  www.facebook.com/events/1547908891916622

 

http://cargocollective.com/abernadette


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Georgia O’Keeffe – Ausstellung im Kunstforum Wien

Ausstellung im Kunstforum Wien   

https://www.kunstforumwien.at/de/austellungen/Hauptausstellungen/234/georgia-okeeffe

Georgia O’Keeffe

„Ich fand, dass ich mit Farbe und Formen Dinge sagen konnte, die ich auf keine andere Weise sagen konnte“ (zit. Georgia O’Keeffe)

Mit Gemälden von Blumen, Tierschädeln, aber auch Naturstudien und Ansichten von New York City hat Georgia O‘Keeffe (1887 – 1986) Kunstgeschichte geschrieben. Sie setzte sich als Vorreiterin in einer damals noch von Männern dominierten Kunstwelt durch und gilt heute als „Mutter der amerikanischen Moderne“. Diese Ausstellung bietet die seltene Gelegenheit, einen umfassenden Einblick in O’Keeffes Schaffen zu erhalten – sowohl weniger bekannte frühe Arbeiten als auch das Spätwerk der 1970er Jahre.

Einige Stunden war ich in einer Welt voller Farben und exotischer Formen gefangen – ich war und bin von dieser starken Frau und ihren Kunstwerken begeistert! –

diese Ausstellung kann ich nur empfehlen! (bis 26.3.2017 zu besichtigen)


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„first selection“ – erste Wahl

Und es war wieder einmal erste Wahl, was uns Udo Hohenberger und Armina Hatic in ihrem showroom51 servierten: eine feine Selektion erlesener Werke fünf verschiedener Künstler. Neben den Hausherren präsentierten sich Gerhard Hermanky, der auch als kompetenter Kunsttheoretiker die Eröffnungsworte sprach, Johannes Herberstein mit seinen großformatigen und gewaltigen Gemälden sowie Vasco, ein Spraydosen-Rastelli.

Armina, in gewohnter Vielseitigkeit als Pendlerin zwischen der zweiten und dritten Dimension, lässt sich ohnehin nicht so leicht  in ein Schema pressen. Tipp: einmal ansehen!

And the master of twisted bodies himself – Udo – taucht immer tiefer in das von ihm geschaffene Genre, wird immer abstrakter und lässt seine wunder- und wandelbaren Körper virtuos räkeln, vibrieren und tanzen.

Umrahmt wurde das Event durch Udo’s alljährliche Kalenderpräsentation, auf die so mancher schon sehnsüchtig gewartet hatte. Die schlechte Nachricht: wer es verpasst hat – den nächsten Kalender gibt’s erst wieder im Dezember 2017! Aber bis dahin vielleicht die eine oder andere Vernissage in der Pfeilgasse 51.

 


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„Letzte Chance für’s Christkind“ oder „Kunst auf den letzten Drücker“

Jo, der Mastermind von Kunstnetz Wien hat gerufen und 24(!) Künstler – allen voran seine Ewa – sind diesem Ruf gefolgt und haben Werke spontan zur Verfügung gestellt.

X-MAS ART SALE

Die Bilder, die zu einem stark vergünstigten Preis angeboten werden, sind ab sofort zu bestaunen, der Verkaufserlös kommt der „Gruft“ zugute.

Noch lebt die Chance, ein Kunstwerk weit unter seinem üblichen Verkaufspreis zu ergattern und damit vom Schicksal wenig verwöhnten Menschen zu helfen. Und das Beste: bis knapp vor der Bescherung kann man zuschlagen! Nämlich bis 23.12., 21:00 Uhr! Dann ist Schluss!

Hat man sein Wunschbild schon erkoren, sollte man es sich sofort sichern – jeder Künstler durfte nämlich nur zwei Bilder einbringen!

Also: Letzte Möglichkeit auf gute Kunst unterm Lichterbaum!

 

 

 

 


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Im Westen viel Neues!

…stellt man fest, wenn man die ART INNSBRUCK (30. November bis 4. Dezember 2016) gesehen hat. Die Dichte der Qualität überrascht, konnte man doch Werke internationaler Künstler und Superstars, wie Andy Warhol, Jeff Koons und Damien Hirst bewundern – und kaufen. Auch Meister der klassischen Moderne waren (meist nur mit Grafiken) vertreten: Chagall, Kokoschka, Kandinsky, Picasso – nur um einige zu nennen. Nationale und internationale Aussteller präsentierten ihren Stolz und gaben auch weniger bekannten Künstlern eine Chance. Und viele von ihnen nützten diese bravourös. Die Auswahl war groß und Sammler kamen auf ihre Kosten. Liveperformances und Vorträge begleiteten den Ablauf.

Ob der Termin gut gewählt war – Weihnachtsmärkte und Einkaufssamstag samt Vorweihnachtsstress zogen Besucher ab – darüber scheiden sich die Geister. Fakt ist, dass sich diese Kunstmesse mehr Publikum verdient hätte.

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Vernissage Christian Aumüller “Der Kugelbaron” im K1

Eine vorweihnachtliche Vernissage mit dem Kugelbaron Christian Aumüller, einem großartigen Maler und sehr sympathischen Künstler aus Oberösterreich, der sowohl als bildender Künstler als auch als Lyriker tätig ist.

In seinen Werken schafft er eine Verbindung von Realem und Unrealem, meist bezaubert durch erotisches Detail.
So entstehen Zwischenwelten mit kräftigen, lebensbejahenden Farben, klaren Formen und Konturen und ausdrucksvollem Wort, welche immer ein Bildnis des menschlichen Gefühlsspektrums erkennen lassen.
Die Figur des Kugelbarons führt durch dieses Spektrum in all seinen Facetten und ist in vielen Werken zugegen.

Die Arbeiten von Christian Aumüller werden bis 7. Jänner 2017 in den Räumlichkeiten des Kunstnetz Wien im K1 ausgestellt sein und sind auf Grund ihrer faszinierenden Wirkung sehr für einen Besuch zu empfehlen! Nachdem die Ausstellungsliste von Christian Aumüller sehr lange ist und sich auch bedeutende Orte darauf finden, freuen wir uns ganz besonders, dass er nun auch bei uns im K1 ausstellt.
Die Öffnungszeiten sind ident mit den Öffnungszeiten der Dauerausstellung und auch unter www.kunstnetz.wien zu finden. Wir freuen uns auf zahlreiche Besuche !


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„Body and Soul“

„Den Zufall zufallen lassen.“

Nichts beschreibt Michaela Litzkas Malerei besser als dieser Satz. Wenn man ihre Bilder einordnen will, kann man sie als abstrakt mit realistischen Einschlüssen bezeichnen. Die Vorzüge beider Genres sind gekonnt kombiniert und dem Zufall wird viel Platz gegeben. Michaela verrät, dass sie zu Beginn des Malprozesses nie weiß, wohin sie der Weg führen wird. Sie beginnt abstrakt und findet dann ihre Figuren – eigentlich immer Frauen – die sie aus den Farben schält. Auf großformatigen Acrylbildern stellt sie ihre fragilen Geschöpfe in verschiedenen Posen in Kontrast zu den kräftigen Farben. Eine Hommage an die Weiblichkeit.

Das Thema der Ausstellung „Körper und Seele – Body and Soul“ ist subtil gewählt, knüpft es doch an den Veranstaltungsort, den Räumlichkeiten der „Soul Sisters“, Zentrum für Frauen in der Lebensmitte (Goldeggasse 2/5, 1040 Wien), an.

Eine feine Ausstellung in noblem Ambiente. Spielerisch arrangiert, sind ihre Bilder ein Kontrapunkt zu den noblen Räumen historischer Baumeisterkunst. Die großen, weißen Wände tragen wesentlich dazu bei, die Bilder optimal in Szene zu setzen. Und zwischendurch werden auch Freunde des Kleinformats fündig: passend auf manch schmale Wand finden sich zarte Zeichnungen, die jedoch nicht minder kraftvoll sind, als ihre großen Geschwister.

Die ausgesprochen gut besuchte Vernissage am 29.11. wurde zu einem gelungenen Eröffnungsevent in der Vorweihnachtszeit.

Michaela Litzkas Bilder werden noch ein ganzes Jahr zu bewundern sein.

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Vernissage Szczepan Tiku Szafraniec im Kunstnetz Wien

Unsere nächste Vernissage ist dem Künstler Szczepan Tiku Szafraniec gewidmet. Seine farbenfrohe Werke stellen eine Mischung aus geometrische Abstraktion, Hard Edge, Figuration Libre sowie Psychedelische Kunst da. Die Bilder des Künstler entstehen manchmal spontan und intuitiv, manchmal auch geplant aber immer in Verbindung mit seinen Gefühlen. Mit Präzision und mit sorgfältig ausgewählten Farben, entstehen einzigartige Werke die seine innere Eindrücke und Emotionen zum Ausdruck bringen.

Vernissage am Freitag, 18. November 2016 um 18:30

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Viennacontemporary

22. bis 25.09.2016

 

Was man schon immer über zeitgenössische Kunst wissen wollte – hier erfuhr man es. Zumindest den österreichischen und ein wenig auch den europäischen Ansatz. Schwerpunkt bildete die heimische Kunstszene, verstärkt durch nord- und osteuropäische Vertreter. Österreichische Weltstars wie Rainer, Helnwein oder Lassnig suchte man vergeblich. Ein einsamer Nitsch und ein paar geniale Skulpturen von Wurm hatten Wiedererkennungswert. Ein Highligt aus der Championsliga der Kunst bildeten die farbenfrohen Acrylbilder des Isländers Erró. Neben etablierten Künstlern entdeckte man eine Handvoll emerging artists, die ihren Weg an die Spitze noch vor sich haben. Mit Gespür für das Wesen eines guten Werks und ein Auge für das Außergewöhnliche ließ sich einiges finden, in das zu investieren es sich lohnt.

Man war gut beraten, seine Tour d’art auf zwei Tage aufzuteilen, zu sehr erschlägt die Menge. Es scheint, als ob Wien überquillt und gar nicht aufhören will, Kunst auszuspucken. Es braucht Zeit um zu verdauen und zu filtern. Das Wesentliche wird hängen bleiben.

Der Ort des Geschehens, die alte Marx-Halle, versprüht den Charme des Fin de Siècle, als die bildenden Künste zum größten Entwicklungssprung seit der Renaissance ansetzten. Als Location gut gewählt, um Werke und Betrachter mit dieser Aufbruchsstimmung zu segnen.

 

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Alfred Melchert wagt “EXPERIMENTE” im Kulturdepot

Am 16.9.2016 und 17.9.2016 veranstaltete der “Marchfelder Kunsthaufen” eine Ausstellung mit dem Wiener Maler ALFRED MELCHERT im Kulturdepot Deutsch-Wagram. Als Asperner  lebt und arbeitet dieser ja – zumindest geologisch gesehen – im Marchfeld.

Die Werkschau mit dem Titel „Experimente“ konzentrierte sich vor allem auf den zeichnerischen Output von Alfred Melchert, sozusagen auf seine Kleinkunst. Der intime Rahmen des Ausstellungsraums leistete sein Übriges zum Thema Kleinkunst und war mit Besuchern gut gefüllt.

Zu den gezeigten Werken des Künstlers lässt sich feststellen, dass seine „Experimente“ keine Revolution bergen, doch unterscheiden sich die gezeigten Exponate erheblich von seinen großformatigen Gemälden in Öl oder Acryl.
Die alten Pfade verlassend konzentriert sich Melchert auf vertraute Materialen, die er in ungewöhnlicher Weise kombiniert. Mit Tusche, Kohle, Kugelschreiber, Aquarellfarben, Buntstiften, Bleistift,  Graphitstift, oder Kreide überarbeitet er das zuvor mit Acrylfarben überschüttete Papier. Er verbindet amorphe Farbflächen und zufällig entstandene Formen mit realistischen Darstellungen. Je nach Bild überwiegt einmal das Abstrakte, dann wieder das Realistische. Eine Synthese zwischen rechter und linker Gehirnhälfte, ein buntes Durcheinanderversprengter Farben.

Hervorzuheben sind zwei große Akte auf Leinwand, ähnlich entstanden aber vollkommen unterschiedlich in der Ausgangssituation.
Die Besonderheit: die farbreduzierten Bilder sind eine  Koproduktion mit Sabine Geiger, die den Urgrund – das Erdige, Geheimnisvolle und Archaische – eingebracht hat. Wie ein prähistorischer Höhlenmaler bearbeitet Melchert diese fiktiven Felswände und haucht seinen Körpern Leben und Menschentum ein. Figuren – wie aus Gestein gehauen – umgeben von atmosphärischer Dichte, voll unerklärlicher Lebendigkeit.

Informationen zum Werk des Künstlers findet man auf der Seite  www.alfreath.at , der Künstler ist unter anderem Mitglied des Kunstnetz Wien, ab 21.10.2016 werden seine Werke auch im K1 zu sehen sein.

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ENTDECKUNGEN von Helmuth Mahr im Kunst.Lokal Großenzersdorf

In gewohnt künstlerisch dichter Atmosphäre, begleitet von lockerer gesellschaftlicher Unterhaltung, fand gestern Abend die Eröffnung der Ausstellung “ENTDECKUNGEN” von Helmuth Mahr im Kunst.Lokal in Großenzersdorf statt. Der Künstler präsentierte sich sehr sympathisch und nahezu unauffällig, ganz gegensätzlich zu seinen Werken, welche schon alleine durch Farbgebung und Material ins Auge springen. Bei näherer Betrachtung outen sich seine Werke als sehr lebendige, spannende und nicht gleich zu durchschauende 3-dimensionale Collagen aus unterschiedlichsten Materialien. Nicht umsonst war die Ausstellung mit folgenden Worten angekündigt:

“Es ist eine Entdeckungsreise, eine Jagd nach dem Alten, dem Vergilbten, dem Verrosteteten oder Verwitterten. Material, das durch Natur und Mensch geprägt wurde, wertlos und nutzlos für die Gesellschaft, bekommt plötzlich neue Bedeutung und Anerkennung in der Komposition eines Bildes oder einer Skulptur.”

So wird das nie zu einer Wasserleitung oder Heizung verbaute Kupferrohr Inhalt eines Kupferkopfes und mag frei interpretiert für Gehirnwindungen stehen, unter dem Titel “GAFF” findet sich ein Werk, durch dessen geöffneten Spion ein Text zu entdecken und lesen ist. In einem anderen Werk lässt sich der Inhalt sogar bewegen – getrieben von einem ausgedientem Zirkel, der aus dem Bilderrahmen ragt und zur Interaktion verleitet, verschiebt sich das Profil eines Kopfes und nimmt unterschiedliche Positionen ein, ganz nach dem Geschmack des Betrachters. Bei einem Werk war auch Matador verbaut – der gute, alte mit den bunten Holzstäbchen als Verbinder – längst ausgedient und nutzlos für den wahrscheinlich erwachsen gewordenen Besitzer, jetzt in neuer Funktion als strukturelles Traggerüst für einen Metallhalbkopf.

Die Ausstellung präsentiert sich damit sehr spannend und erlebnisreich, es gibt immer wieder neue Details zu entdecken und es sind vor allem diese Aha-Erlebnisse, wenn man die ursprüngliche Funktion der einzelnen Bestandteile eines Werkes heraus findet, die diese Ausstellung so besonders machen.

Brigitte und Helmuth Mahr betreiben auch einen Schaugarten in Breitstetten, wo nach Voranmeldung weitere Kunstwerke zu sehen sind (http://www.naturimgarten.at/schaugaerten/weinviertel/mahr-brigitte-und-helmuth)

Das Kunst.Lokal hat sich mit dieser Ausstellung getreu seines Mottos, keine herkömmliche Galerie sondern ein Marktplatz für Kunst zu sein, wieder ausgezeichnet präsentiert – die Eröffnungsworte von Martin Suritsch und Georg Niemann haben das auch sehr gut transportiert. Der musikalische Background war diesmal eine Darbietung am Saxophon – wer Lust auf mehr Musik hat, kann auch die Konzerte am blauen Montag im Kunst.Lokal besuchen.  (http://www.kunst-lokal.at)

Die Ausstellung läuft noch bis 5. Oktober 2016, Anreise und Öffnungszeiten sind auf der Homepage zu finden.

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Ausstellung „alles fließt“ – noch bis 12.6.2016

“alles fließt” – eine Ausstellung mit den Künstlern

Brigitte Lichtenhofer-Wagner  –  Malerin, gegenständlich abstrahiert,
Eva Nigisch  –  Malerin, abstrakt,
Georg Niemann  –  Keramiker,
Gerhard Buchacher  –  Meisterfotograf, Fotokünstler,

Die Ausstellung ist am Freitag, den 10.6.2016 von 17 – 19 Uhr  + Samstag, den 11.6.2016 von 11- 18 Uhr + Sonntag 12.6.2016 von 17 – 19 Uhr bei freiem Eintritt in der Alten Schieberkammer, 1150 Wien, Meiselstraße 20 zu besichtigen!

Der Ausstellungsort selbst, die sogenannte Alte Schieberkammer, sorgt durch den besonderen Charakter eines ehemals technisch funktionalen Gebäudes für einen gelungenen Rahmen zum Thema der Ausstellung passend – “alles fließt” – die Auseinandersetzung mit dem Thema Wasser auf unterschiedliche Art und Weise. Ursprünglich diente das heutige Veranstaltungszentrum zur Beherbergung der Sperreinrichtungen, der “Schieber”, des an dieser Stelle angesiedelten Wasserreservoirs der 1. Wiener Hochquellenwasserleitung und wurde 1873 fertig gestellt .

1995 wurde die Schieberkammer im Zuge der Umgestaltung dieser Gegend durch die Stadt Wien in Kooperation mit der Wiener Städtischen Versicherung, die hier Wohnungen und ein Einkaufszentrum errichtete, in ein Veranstaltungszentrum umgebaut

Am 7.6.2016  fand die VERNISSAGE der Ausstellung „alles fließt“ statt, nach einer gelungenen Eröffnungsrede durch Georg Niemann und dem Vortrag der “Ode an das Wasser” durch Gerhard Buchacher konnten die Werke unter musikalischer Begleitung von Andreas Broger, Alex Freifeld und Vinicius Ciccone Cajado in gemütlicher Stimmung betrachtet werden. Abgerundet wurde das Programm durch eine Weinverkostung des Weingut Hebenstreit und einem passenden Buffet – die Fotos sprechen für sich.

Die sehr unterschiedlichen Werke der Künstler fügen sich unter dem gewählten Motto zu einer gelungenen Einheit zusammen, durch die Keramiken von Georg Niemann wird auch die Bodenfläche bespielt und werden die Malereien und Fotografien an den Wänden zu einer dreidimensionalen Ausstellung ergänzt – Wasser an Boden und Wänden, ganz im Sinne des ursprünglich historischen Zweckes der Alten Schieberkammer. Seine Keramikplatten bedecken einen Teil des Bodens und erwecken durch die mäanderartige Anordnung den Eindruck eines Gerinnes, welches sich hier in modellhafter Größe am Boden windet. Die Bilder der beiden Malerinnen Brigitte Lichtenhofer-Wagner und Eva Nigisch stimmen an den Längswänden auf das Thema Wasser ein, setzen sich in verschiedensten Ansätzen mit diesem Thema auseinander – sind sowohl inhaltlich als auch technisch klar differenzierbar. Brigitte Lichtenhofer-Wagner zeigt unter anderem ihre Hydranten, die sich thematisch auch mit dem Bändigen des Wassers – mit dem nutzbar machen des Wassers für den Menschen – auseinander setzen und damit die Funktion der alten Schieberkammer unterstreichen. Eva Nigisch hat ihr Erstlingswerk “Polar” mitgebracht und setzt sich unter anderem auch mit dem Werk “Eismeer” mit den unterschiedlichen Erscheinungsformen des Wassers auseinander. Die hinterleucheten Fotografien von Gerhard Buchacher setzen farbige Akzente im Raum, mit seiner von ihm selbst vorgetragenen “Ode an das Wasser” wurde die Vernissage eröffnet.

Die Ausstellung ist insgesamt sehr zu empfehlen und durch Ihre Lage direkt an der U3 gut zu erreichen, die Alte Schiebekammer selbst ist ein kleines Architektur – Juwel und empfiehlt sich auch dadurch zu einem Besuch.

JBP

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