Art Basel

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Art Basel

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Die Art Basel als Kunstmesse der Superlative! Gezählte 95.000 Besucher konnten vom 13. bis 18. Juni 2017 das Beste aus 296 Galerien sehen (ca. 1000 bewerben sich dafür jährlich!) und dabei Kunst vom Feinsten und Teuersten genießen. Geschätzter Umsatz: eine Milliarde! Ob es sich dabei um Franken oder Euro handelt, ist nebensächlich. Als Epizentrum des Kunstmarkts ist die Art Basel ein Magnet für Sammler, Galeristen, Kuratoren und Publikum gleichermaßen. Follower zeitgenössischer Kunst kommen dabei genauso auf ihre Kosten, wie Fans der Moderne und sogar Meisterwerke des Impressionismus sind zu bewundern. Überhaupt ist der Anteil der Museumskunst so hoch wie nirgendwo anders.

Welche Stars waren diesmal zu sehen? Leicht zu beantworten – fast alle! Francis Bacon, Jeff Koons, Pablo Picasso, Andy Warhol, Gerhard Richter – die “5 big shots” und hunderte andere. Insgesamt wurden auf 27.500 m² rund 4000 Künstler ausgestellt. Auch österreichische Vertreter konnte man finden. Neben Schiele und Klimt, die auch in Basel Kultstatus genießen dürften, waren zeitgenössische Landsleute mit qualitativ hochwertigen Werken am Start.

 

 

Abseits des Galeriebezirks – zu finden in Halle 1 – gab es die „Art Basel unlimited“ zu bestaunen. Und „Staunen“ ist nur ein Hilfsbegriff angesichts der gigantischen Installationen.  Die „unlimited“ versteht sich als Pionierplattform für Projekte, die im wahrsten Sinn des Wortes Grenzen sprengen. Überdimensionale Skulpturen, Objekte, Gemälde, Videoprojektionen und XXL-Installationen sowie Live Performances werden möglicherweise nicht immer Käufer finden, aber sicher ein begeistertes Publikum.  Aufgrund ihrer Größe sind sie auch schneller zu besichtigen, als die zigtausenden Einzelwerke in den Galerien. Zum Thema Zeit wäre zu sagen, dass man mit zwei Tagen kaum das Auslangen findet. Wollte man die Satellitenmessen und Nebenveranstaltungen auch noch mitnehmen, sollte man schon eine ganze Woche und ein zweites Paar Laufschuhe einplanen.

 

Die unaufgeregte schweizer Art ließ die Art Basel trotz Besuchermassen zu einer Wohlfühlzone werden und im Gegensatz zur heimischen Szene herrschte freundliche Gelassenheit, wenn es darum ging, Fotos der unerschwinglichen Kostbarkeiten machen zu dürfen.


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